
Die tolle neue Web2.0-Welt hat auch ihre Tücken. Die ständige Mitteilerei auf allen Kanälen eröffnet manchmal ungewohnte neue Ansätze. Drei eifrige Social-Network-Niederländer dachten sich, dass vor allem die Status-Updates ("Yaaay! Ab morgen gehts zwei Wochen in die Südsee!") doch eigentlich eine prima Quelle für Ganoven aller Art darstellt.
Nach dem Motto: Der typische Web2.0-Einbrecher informiert sich in sozialen Netzwerken über leerstehende Häuser, Beruf (wohlhabend?) und wertvolle Hinweise zu Haus und Besitzstand (Hintertür? Flachbildfernseher? etc.), während er über Google Earth schon mal die Nachbarschaft auskundschaftet und über Google Maps die besten Fluchtrouten plant.
Die Seite
PleaseRobMe ist nun das Ergebnis einer Verknüpfung mehrerer an sich harmloser Datenquellen und stellt diese dann öffentlich dar. Mit diesem Projekt soll nun auf drastische Art eben dieser Mitteilungswahnsinn aufgezeigt werden...und wenn man dann seine in Twitter veröffentlichte Statusmeldung mitsamt Profilfoto auf PleaseRobMe sieht ("Homer Simpson left home: 'I'm at Moe's Tavern'"), denkt man schon mal ein wenig differenzierter darüber nach, ob man wirklich ALLES der Welt JEDERZEIT mitteilen möchte.
[via
Spiegel Online]
Add Comment