Die Kippenernte und die Briefkästen
Und da uns unser Vermieter seltsamerweise einen Karton mit fünf Topfblumen und einem Zettel mit der Aufschrift "Lieben Gruß vom Vermieter" vor die Haustür gestellt hat (und der hausinterne Kippenscherge scheinbar die Aufforderungen der Hausverwaltung zwecks Reinigung des Vorgartens scheinbar ungelesen zum anzünden seiner Zigaretten benutzt), nutzten wir die Gelegenheit zur Erneuerung des Blumenbeetes.
Ergebnis: Ein sauberes Beet mit frisch eingepflanzten Blümchen...und ein Blumentopf mit dem gesammelten Kippenmaterial. Und jetzt stehe ich wieder vor der Frage: Was mach ich denn nun damit?
Briefkasten wäre ja immer noch eine Option...obwohl: beim Thema "Briefkasten" fällt mir noch was ein. Heute hat es eine obskure Marburger Vereinigung geschafft, in einen unserer Briefkästen etwas einzuwerfen, wo man eigentlich gar nichts einwerfen KANN! Wir haben mehrere Briefkästen am Haus, darunter auch zwei, die "tot" sind und niemandem gehören.
Damit diese nicht irgendwann vor lauter Werbeschrott platzen, haben wir verschiedene Vorkehrungen getroffen: Eine Aufschrift in roten Buchstaben "Diese Mailbox ist offline! Bitte nichts einwerfen!" (ok, vielleicht kapieren das nur Nerds) und außerdem haben wir den Briefschlitz noch mit Panzertape versiegelt (DAS kapieren dann hoffentlich auch die normalen Menschen)...also sind die Kästen eigentlich DICHT!
Trotzdem hat die lokale CDU scheinbar jede einzelne Stimme so dringend nötig, dass sie ihre faltbaren Werbeblättchen auch dort einwerfen, wo es offenkundig eigentlich keinen Sinn macht. Immerhin wurde das Tape sorgfältig entfernt und die armen Briefkästen mit dem fragwürdigen Inhalt gemästet.
Demnächst muss ich also auch noch den Spruch auf den Briefkästen optimieren: "Kein Einwurf! Auch nicht für die CDU!"
Sunday, March 20. 2011


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