
Im Zuge der Nachforschungen zur Demonstration in Marburg fiel mir auf, dass die
Oberhessische Presse seit kurzem den Leser für Online-Inhalte zur Kasse bittet. Cleverer Schachzug...immerhin ist mit dem Wegfall der
Marburger Neuen Zeitung der ärgste Konkurrent seit Ende 2010 nicht mehr im Rennen (und somit haben die Marburger keine Wahl). Daher werden die Kunden, die bisher auf der Webseite der OP alle Inhalte kostenfrei abrufen konnten, jetzt mit einem Bezahlmodell konfrontiert.
Wie sinnvoll das ist, in Zeiten des freien Informationsflusses im Internet den Kunden plötzlich für Dinge bezahlen zu lassen, die bisher frei zugänglich waren, sei dahingestellt. Aus wirtschaftlicher Sicht mag das notwendig sein, um das sinkende Schiff "Print" vor dem Untergang zu retten...aus Sicht des Benutzers ist es einfach nur ärgerlich.
Allerdings ist die OP kein Einzelfall:
Scheinbar hat sich die Unternehmensgruppe dazu entschlossen, dieses Modell gleich bei mehreren seiner Zeitungen einzuführen.
Hiermit sei also auf die (noch) frei zugänglichen Online-Angebote für Lokalnachrichten aus dem Marburger Umfeld verwiesen:
www.mittelhessen.de und
www.das-marburger.de.
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